tdf2018_day14

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Etappe13: Bourg d’Oisans – Valence

Gestern hat mich nicht nur die Renovierung aufgehalten, so dass ich meine Etappe als letztes, erst spät in der Nacht absolviert habe. Ich war tagsüber mit einer Freundin in der Ausstellung von Louise Bourgeois: The Empty House im Schinkel Pavillion. Ich kannte zwar Fotos von der großen Spinne (Mamá vor dem Guggenheim Museum Bilbao) war aber ansonsten überhaupt nicht mit Ihrer Kunst vertraut. Um so angenehmer war ich überrascht und inspiriert, wie sehr Textil in ihrer Kunst eine Rolle spielt. Lange und ausführlich haben die Freundin und ich die Ausstellung und ihre Kunst in einem sonnigen Nachmittag im Café nachbereitet.

Mein Textil ist dann nachts, nachdem das Verputzen abgeschlossen war brav um ein halbes Single gewachsen (~17g).

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Etappe12: Bourg-Saint-Maurice – Alpe d’Huez

Verputzen wird nicht mein neues Hobby. Statt mich nämlich nach einem langen Arbeitstag dem Spinnen zu widmen, wurde ich von meiner Herzmitwohnerei freundlich dazu genötigt doch noch ein kleines Stück weiter zu renovieren und den nachsten Wandabschnitt zusammen zu verputzen.

verputz

Keine von uns beiden kann das auch nur annähernd gut, also wurschtelten wir uns so durch mal fluchend, mal betroffend schweigen und versuchten das glatt zu bekommen. Die Wand ist glatter als vorher, das lässt sich sagen. Bis dann alles wieder aufgräumt und geputzt war und wir zum Punkt Nahrungszubereitung kamen, war es schon spät in der Nacht.

Dementsprechend spät begann auch meine Spinnetappe, aber ich habe brav noch die 2te Hälfte des Singles gesponnen. Eigentlich hatte ich mir ja zum zum Ziel gesetzt jeden Tag zu spinnen und dabei lose an eine gewisse Mindestzeit gedacht. Im Moment hat sich aber eine andere Zielsetzung herauskristallisiert, und zwar, dass ich jeden Tag ein halbes Single fertigstelle, das sind ~17g, bzw zwirne, wenn ich 3 zusammen bekommen habe.

 

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Etappe11: Albertville – La Rosière

Gut dass ich gestern Morgen gleich meine Etappe gesponnen habe, ich war den ganzen Tag unterwegs, erst arbeiten, dann auf dem Stricktreff. Ich hatte zwar auch meine Spindel und ein Spindelprojekt mit, aber hatte doch mehr Lust zu stricken.

 

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Etappe10: Annecy – Le Grand-Bornand (Bergetappe – Challenge Day)

Das Challenge Day war, habe ich verpasst, wobei ich mir wohl auch sonst keiner besonderen Herausforderung gestellt hätte. Ich habe brav an meinem naturgrauen Corridale weitergesponnen und einen weiteren Single fertiggestellt.

Spannender wird heute, da ich den ganzen Tag unterwegs sein werde: nehme ich mir die Spindel mit oder versuche ich heute morgen die Etappe zu bewältigen?

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Restday01

Am ersten Ruhetag der Tour hatte ich keine Zeit zur Pause, sondern habe mich der Renovierung gewidmet. Das Schöne dabei war, dass ich die Problem und Misserfolge der letzten Tage in den Griff bekommen habe.

Nach der Anstrengung habe ich die Fasern, mein naturgraues Corridale für den nächsten Strang abgewogen und zur Entspannung etwas gesponnen. Allerdings täuscht die Menge auf der Spule etwas, da vom letzten Garn etwas Single übrig geblieben ist, dass ich nicht mit Kettenzwirnen noch verwirnt habe, sondern was in den nächsten Strang wandert.

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Etappe08: Dreux – Amiens

Genau genommen habe ich die Etappe wegen schlechtem Zeitmanagement verpatzt, ich habe sie aber früh morgens nachgeholt und das dritte Single fertig gesponnen. Ich hatte also alles für’s Zwirnen zusammen.

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Etappe09: Arras – Roubaix

Während ich mich tagsüber mit Renovierungsfrust rumgeschlagen habe (zum Glück war noch ein bisschen Eis als Nervennahrung in der Tiefkühlung), ging es dann abends ans Zwirnen und mit dem fertigen Strang gleich ins Entspannungsbad, so dass er über Nacht und am Morgen gleich trocknen konnte.

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